Das Statut sowie die Geschäftsordnung der Steirischen Volkspartei in aktueller Fassung.
Ein starkes Team, das die wichtigen Themen anspricht
Am Mittwoch, den 13. November, fanden sich mehr als 60 Bäuerinnen und Bauern aus dem Bezirk Murau zur Herbstkonferenz des Bauernbundes in der Fachschule Feistritz – St. Martin in St. Peter am Kammersberg ein. Prominente Teilnehmer waren die steirische Agrarlandesrätin Simone Schmiedtbauer, der Präsident des Österreichischen Bauernbundes Abg.z.NR Georg Strasser, der steirische Bauernbund-Direktor Franz Tonner, Bauernbund-Bezirksobmann Martin Hebenstreit, der Bürgermeister von St. Peter am Kammersberg, Herbert Göglburger sowie die Direktorin der FS Feistritz, Margaretha Sackl.
Die Veranstaltung wurde auch genutzt, um die Kandidaten der Steirischen Volkspartei für die Landtagswahl am 24. November vorzustellen. Spitzenkandidatin ist die bewährte Landtagspräsidentin und Bezirksparteiobfrau Manuela Khom, das Team komplettieren Bezirksgeschäftsführer Daniel Miedl-Rissner sowie die Bauernbund-Kandidatin Sabrina Wallner. Miedl-Rissner betonte in seinem Statement, dass die ÖVP im Bezirk Murau die einzige Partei ist, die eine Kandidatin auf einer wählbaren Position für die Landtagswahl nominiert hat.
In seinem Beitrag gab Bauernbund-Präsident Georg Strasser spannende Einblicke aus der Bundespolitik, wo aktuell Sondierungsgespräche für eine neue Bundesregierung geführt werden. Strasser stellte klar, dass die ÖVP die einzige Partei ist, die die Anliegen der Bäuerinnen und Bauern sowie des ländlichen Raumes ernst nimmt und sich ernsthaft dafür einsetzt. Abstimmungen im Parlament in der Vergangenheit haben bewiesen, dass andere Parteien sich im Zweifel gegen die Bauern stellen, wenn es Spitz auf Knopf steht. Mit dem „Impulsprogramm“, das gemeinsam mit den Bundesländern aufgestellt wurde, ist es möglich, die Auszahlungen an die landwirtschaftlichen Betriebe für vielfältige Umweltleistungen in den nächsten Jahren zu erhöhen. Österreich ist europaweit das einzige und erste Land, das diese Mittel an die Inflation angepasst hat.
Simone Schmiedtbauer ist seit einem Jahr Agrarlandesrätin und folgte im Oktober 2023 Hans Seitinger nach. Davor war sie Abgeordnete im Europäischen Parlament, wo sie sich unter anderem erfolgreich dafür eingesetzt hat, dass heimische Biomasse weiterhin als erneuerbarer Energieträger gilt. In ihrem ersten Jahr als Landesrätin hat sie angekündigt, eine Lebensmittelstrategie erarbeiten zu wollen. Jetzt wurde die „Lebensmittelstrategie weiß-grün“ präsentiert, die dazu beitragen wird, noch mehr Regionalität am Teller für alle Menschen in der Steiermark zu gewährleisten. Außerdem konnte sie erfolgreich Maßnahmen auf den Weg bringen, um die Bäuerinnen und Bauern besser vor dem Großraubtier Wolf zu schützen, dass das Weidevieh gerade in höhergelegenen Regionen wie etwa im Bezirk Murau bedroht.
Die anschließende Diskussion war geprägt von sachlichen und konstruktiven Fragen der Teilnehmer. Dabei diskutierten die agrarpolitischen Vertreter auf Bundes- und Landesebene darüber, welche Maßnahmen es jetzt braucht, um die Land- und Forstwirtschaft sowie die ländlichen Regionen in der Steiermark zukunftsfähig auszurichten.




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